“Gerade SchwarzweiĆ sei in der Lage, heiĆt es oft, das Wesentliche eines Motivs sichtbar zu machen.”
Das ist der Leitgedanke des Editorials von Patrick Brakowski zur SCHWARZWEISS 149, der aktuellen Ausgabe des auf SchwarzweiĆfotografie spezialisierten Fotomagazins aus dem Tecklenborg Verlag. Er kommt zu dem Schluss:
Für mich zeigen solche Fragen, wie spannend die SchwarzweiĆfotografie ist: Sie erƶffnet GedankenspielrƤume, Interpretationsmƶglichkeiten, vielfƤltige Lesarten von Bildern, vielleicht mehr als Farbfotografien es vermƶgen. Ob am Ende Kunst oder Erkenntnis herauskommt, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass Bilder etwas in uns anstoĆen.
Patrick Brakowsky, Chefredakteur SCHWARZWEISS
Diese Gedanken lassen sich ganz gut auf die Bilder unserer SchwarzweiĆ-Runde übertragen.
Die Runde ging übrigens (fast) ganz an Olaf Nagel. Seine Bilder Asphaltgewächs, Besteck und Shopping belegten die Plätze eins, zwei und vier. Dazwischen mogelte sich Peter Stollenmayer mit Auf dem Damm.