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Olaf Nagel

Meine ersten Fotos machte ich mit etwa 12 Jahren mit einer Agfa-Box-Kamera. Seit dieser Zeit waren Fotoapparate immer Begleiter bei Ausflügen und Reisen, ich habe auf Bildern mitgenommen, was mir am Weg auffiel und gefallen hat oder auch erstaunt, interessiert oder amüsiert. Ich bin also ein Sammler.

Was ich aus all den vielen Eindrücken als Bild festhalten konnte mit meinen, stets wenigen, technischen Möglichkeiten, habe ich mitgenommen. Auf spezielle Themen war ich nie festgelegt.

Seit ich 2013 als frischer Rentner in den Fotoclub kam, habe ich angefangen meine Fotos teilweise zu bearbeiten (mit Photoshop Elements) mit einfachen Verbesserungen. Später habe ich begonnen, mit Fotos oder Ausschnitten neue Bilder zu komponieren, Kollagen zu gestalten und manchmal kleine Texte dazu zu schreiben.

Die Bildgestaltung aus zunächst schnell gesammelten Eindrücken ist für mich eine wichtige Möglichkeit, Gedanken und Stimmungen zu ordnen und für eine kurze Zeit aus dem Tagesgeschehen zu entfliehen.

Natur im Ried?

Das Ried ist dicht besiedelt und intensiv genutzt durch Landwirtschaft und Handelswege. Frankfurt und die umgebenden Städte brauchen viel Wasser und Elektrizität.


Im Sommer 25 wurden zwischen Riedstadt und Griesheim neue Hochspannungsleitungen gebaut, die ältere, niedrigere Leitungen kreuzen. Deshalb mussten Schutznetze über die schon bestehenden Stromleitungen angebracht werden, die an etwa 30 bis 40 Meter hohen, frei stehenden Gerüsten befestigt wurden. Faszinierende Bauwerke zum kurzfristigen Gebrauch, die alle wieder abgebaut sind.

 

Weil die alten Wasserleitungen nach 60 Jahren marode waren, werden derzeit große verbundene Leitungen verlegt. Diese Baustellen prägen derzeit das Landschafts-Bild an vielen Stellen um Riedstadt … 

… bis wieder Zuckerrüben und Erdbeeren darüber wachsen werden:

Da die „Natur“ schon so viele Wunden und Narben verkraften muss,
sind doch die belebten Vorgärten in den Orten eine erholsame Augenweide:

Aber zum Glück gibt es auch noch solche Stellen im Ried: